Als Gitarrenvirtuose lernte Roberto Moya (Buenos Aires/Argentinien) zunächst die musikalische Dimension des Tango kennen. Als konzertanter Musiker sowie Komponist und Arrangeur war er mit der Tango-Musik engstens vertraut und arbeitete unter anderen mit dem bekannten argentinischen Schriftsteller, Dichter und Publizist Héctor Negro.
Sein Interesse an der historischen Entwicklung dieses Tanzes am Río de la Plata mündete bald in das Erlernen seiner Figuren. Seine langjährige Vertrautheit mit den asiatischen Disziplinen Tai-Chi und Kyudo (die traditionelle Form des japanischen Bogenschießens), die der Analyse und Perfektion von Bewegungsabläufen besondere Bedeutung beimessen, führten Roberto schließlich zu einem tanzpädagogischen Konzept, das Präzision und Stilsicherheit mit Effektivität verbindet.
In Deutschland kann er mittlerweile auf Jahre einer intensiven Lehrtätigkeit zurückblicken, die in Form von Kursen, Seminaren und Workshops auch internationale Wirksamkeit erreicht. Im systematischen Unterricht werden diese technischen und theoretischen Aspekte vermittelt.
Verena de Padova tanzt seit vielen Jahren mit großer Begeisterung argentinischen Tango. Um sich fortzubilden nahm und nimmt sie Unterricht bei verschiedenen Tangolehrern aus Argentinien und Europa.
Für sie ist der Tango eine getanzte Umarmung, bei der die Tanzenden eine Einheit bilden, indem sie der Musik mit viel Feingefühl folgen, aufeinander Rücksicht nehmen und eine gemeinsame Sprache ohne Worte finden.
Ihr Tanzstil ist geprägt von Lebendigkeit und Hingabe. Sie liebt die Vielfältigkeit des Tangos. Bei aller Melancholie im Tango („Der Tango ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann“) darf jedoch auch der Humor nicht zu kurz kommen.