Als Gitarrenvirtuose lernte Roberto Moya zunächst die musikalische Dimension des Tango kennen. Als konzertanter Musiker sowie Komponist und Arrangeur war er mit der Tango-Musik engstens vertraut und arbeitete unter anderen mit dem bekannten Schriftsteller Héctor Negro. Sein Interesse an der historischen Entwicklung dieses Tanzes am Río de la Plata mündete bald in das Erlernen seiner Figuren. Seine langjährige Vertrautheit mit den asiatischen Disziplinen Tai-Chi und Kyudo (die traditionelle Form des japanischen Bogenschießens), die der Analyse und Perfektion von Bewegungsabläufen besondere Bedeutung beimessen, führten Roberto schließlich zu einem tanzpädagogischen Konzept, das Präzision und Stilsicherheit mit Effektivität verbindet. In Deutschland kann er mittlerweile auf Jahre einer intensiven Lehrtätigkeit zurückblicken, die in Form von Kursen, Seminaren und Workshops auch internationale Wirksamkeit erreicht. Im systematischen Unterricht werden diese technischen und theoretischen Aspekte vermittelt.